Der Klimaschutz und seine Bedeutung für die Chemiebranche

Das Pariser Klimaabkommen gibt das Ziel vor, nicht aber den Weg dorthin – ihn legt in Deutschland das Bundes-Klimaschutzgesetz fest: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 65 Prozent sinken, bis 2040 um mindestens 88 Prozent; bis 2045 soll Deutschland treibhausgasneutral wirtschaften – jeweils gemessen an den Werten des Jahres 1990.

Sein Klimaziel für 2020, eine Minderung um 40 Prozent, hat Deutschland mit 40,8 Prozent erreicht, weil die Pandemie nachgeholfen hat: Nach Schätzungen des Umweltbundesamtes ging gut ein Drittel des Rückgangs gegenüber 2019 auf die Corona-Maßnahmen zurück. Inzwischen liegen die Emissionen um 48,2 Prozent unter dem Niveau von 1990, doch 2025 sanken sie gegenüber dem Vorjahr nur um 0,1 Prozent.

Am weltweiten CO₂-Ausstoß hat Deutschland zwar nur einen Anteil von rund 1,5 Prozent; die 27 EU-Staaten zusammen kommen jedoch auf etwa sechs Prozent und stehen damit hinter China, den USA und Indien weltweit an vierter Stelle. Das zeigt, dass Klimaschutz nur als globale Aufgabe gelingen kann – und zugleich, dass jede Maßnahme zählt, die Emissionen mindert.

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